Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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mein rückſtändiges Salair auszahlen. Euer Sa⸗ lair!... Was Ihr durch Schlafen verdient habt? Mein Herr, es iſt nicht meine Schuld, wenn es bei Ihnen nichts zu thun gibt... bezahlen Sie mich, und... Ihr ſollt bezahlt werden, geht!

Eduard weiß ſehr gut, daß er nichts mehr hat, um ſeinen Commis zu befriedigen; er öffnet ſeinen Sekretär, durchſucht alle Schubfächer, findet aber nichts. Er verläßt ſich auf die Summe, die noch in Dufresne's Händen iſt; er will zu ihm und ihn be⸗ wegen, zu jedem Courſe zu verkaufen, denn er muß durchaus Geld haben. Vom Spiele ermüdet und verſtört will er jedoch erſt noch Toilette machen, und entſchließt ſich, Dufresne holen zu laſſen; er klingelt nach dem Bedienten, aber Niemand kommt. Seitdem Adeline nicht mehr im Hauſe iſt, hat die Dienerſchaft die Gewohnheit verloren, ihrer Herrſchaft aufzuwar⸗ ten. Eduard ſchläft oft mehre Nächte nicht zu Hauſe; darum geniren ſich die Leute nicht mehr und gehen ihrem Vergnügen nach. Marie, die es allein ehrlich meinte, hat ſeit Adelinens Abreiſe das Haus ver⸗ laſſen.

Eduard geht hinaus, durchſucht das Haus, findet Niemand in der Küche, kommt in den offen ſtehenden Keller, und ſieht hier den Portier, wie dieſer mit der Köchin den Wein austrinkt; beim Anblick des Herrn ſind beide ganz verblüfft, dieſer aber wüthet, ſchimpft, greift den Portier beim Kopf und gibt der Köchin einen Tritt.

Mein Herr, lallt der Portier halb beſoffen,