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ihren Mann anzuſehen, Du würdeſt Unrecht haben,
Dich meinetwegen zu geniren.“.
Eduard glaubte nicht ſo viel Nachgiebigkeit zu finden; er erwartete Vorwürfe, Klagen, Thränen; aber Adeline ſagte kein Wort weiter; ſie ſchien er⸗ geben, ſeufzte und ſchwieg. Dies Benehmen machte auf das Herz Eduards eine größere Wirkung, als die lauteſten Klagen und Vorſtellungen; er fühlte ſich gerührt und war im Begriff, ihr zu Füßen zu fallen und Verzeihung für ſein Vergehen zu erflehen, als das Bild der Frau von Geran vor ſeine Seele trat und alle ſeine beſſere Gefühle unterdrückte... er ver⸗ ſcheuchte eine jede, für einen Weltmann ja unpaſſende zartere Empfindung und blieb bei ſeinen Projekten.
„Adeline, Du haſt den Wunſch, wieder aufs Land zu gehen; die Jahreszeit rückt vor, alſo thue es; übrigens, denke ich, wird es unſerem Kinde ſehr er⸗ ſprießlich ſein, und wünſche darum, daß Du ſofort nach Villeneuve⸗Saint⸗George fährſt; ich kann Dich jetzt nicht begleiten, wichtige Geſchäfte halten mich in Paris zurück, aber ich denke, Dich recht oft zu be⸗ ſuchen.“—„Es iſt gut, Eduard, ich werde Alles zu meiner Reiſe vorbereiten, und ſo lange in unſerem Landhauſe bleiben, bis ich von Dir die Ordre erhalte, zurückzukommen.“.
„Auf Ehre, ſagt Eduard bei ſich, meine Frau iſt allerliebſt... welch eine Unterwürfigkeit... welch ein Gehorſam... das iſt wirklich außerordentlich.“
Er ergreift Adelinens Hand, drückt ſie leicht in der ſeinigen, und berührt, ohne das Zittern auf dieſer


