Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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beſſer und großmüthiger gegen ihre Angehörigen den⸗ ken im Gegentheil. Die Frau iſt ſchlecht gekleidet, den Kindern fehlt das Nöthigſte, Gläubiger belagern ihre Thüre, aber dennoch geben ſie, zahlen ſie nichts, ſpotten über die Drohungen derer, denen ſie den ver⸗ dienten Lohn vorenthalten und ſind taub gegen die Stimme der Natur. Bald verlieren ſie wieder, was ein günſtiger Augenblick ihnen zuwendete, und wehe dann ihren Umgebungen; auf ſie richtet ſich zuerſt ihr Verduß, ihre Wuth, die ſie gegen Freunde zu⸗ rückhalten müſſen, in ihrem Hauſe dagegen überlaſſen ſie ſich bis zum höchſten Grade ihrer Rohheit. Sie brauchen Geld und benützen alles, um ſich welches zu verſchaffen; die letzten Kleider ihrer Kinder werden verkauft, der Arbeitsverdienſt eines Tages verſchwin⸗ det in einer Sekunde, auf eine Farbe oder Nummer. Dann werfen ſie düſtere Blicke umher, Verzweiflung malt ſich auf ihrem Geſichte, mit Wuth ſtarren ſie das Gold an, das ſie nicht beſitzen follen, und die Croupiers ſehen ihren Schmerz mit der größten Gleich⸗ gültigkeit. Dann quälen die ſtrafwürdigſten Begier⸗ den, die letzten Nichtswürdigkeiten ihre Phantaſie; ſie ſind lüſtern nach dem Gelde ihrer Nachbarn, ſie ſtrecken die Hand darnach aus, und oft, von der zü⸗ gelloſeſten aller Leidenſchaften angetrieben, begehen ſie die ſchändlichſten Verbrechen!... Dieſe Beiſpiele ſind nur zu häufig. Das Spiel hat ein drei⸗ faches Ziel, und dies iſt unvermeidlich; es führt zum Selbſtmord, ins Hoſpital oder ins Zuchthaus.