Teil eines Werkes 
3. Th. (1844)
Entstehung
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21 beeilt ſich, ſeine Schuld zu berichtigen. Der Chevalier iſt entzückt über die Pünktlichkeit ſeines Schuldners und ladet ihn ein, einen Augenblick neben ihn ſich hinzuſetzen. Eduard zaudert, ſieht ängſtlich umher, fürchtet Bekannte anzutreffen und wird in der That mehre Geſchäftsleute gewahr, die theils mit Dufresne umgehen, theils an jenem Abend ſeine Gäſte waren. Alle dieſe Leute ſcheinen indeſſen um den grünen Tiſch ſehr beſchäftigt und nehmen nicht die entfernteſte Notiz von ihm; der Chevalier zieht ihn mit ſich fort, er gibt nach, und ſo ſitzt er denn am Rollettetiſch.

Defleuret ergreift ſeine Karte wieder, um zu ſtechen, und erkundigt ſich bei einem langen trockenen Herrn in hellbraunem Oberrocke nach den Farben und Nummern, die gezogen worden ſind; dieſer aber wirft ihm einen wüthenden Blick zu, huſtet, räuſpert, ſchnaubt ſich, verzieht das Geſicht, ballt die Fäuſte und ant⸗ wortet nicht.Das iſt ein Original, ſagt leiſe der Chevalier zu Eduard, drei Stunden ſticht er, ehe er ſeinen Fünffrankenthaler daran ſetzt und kommt faſt immer zu ſpät... er hat ſeinen Sinn jetzt auf die rothe Farbe gerichtet, ich wette, ſie kommt heraus, ohne daß er geſetzt hat, der Mann wird nie ſpielen lernen, er iſt zu ſehr Poltron!

Eduard ſah und hörte auf alles, was zum erſten Male vor ſeinen Augen vorging; denn vor ſeiner Ver⸗ heirathung wollte er nie in ein Spielhaus gehen, weil er zu ängſtlich war, ſeiner eigenen Schwäche zu trauen. Nur wenn man gewiß iſt, der Verſuchung nicht zu unterliegen, und gegen das Spiel den Ab⸗