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Dutzend Perſonen, den gewöhnlichen Spielgäſten der liebenswürdigen Wittwe.
Eduard wollte ſich entfernen, aber Frau von Ge⸗ ran gab es nicht zu; ſie konnte ſeine Geſellſchaft nicht entbehren, und überdies war ſie ihm ja Revanche im Ecarté ſchuldig. Hier half kein längeres Weigern. Eduard blieb und ſetzte ſich an den Spieltiſch, ſeiner Geliebten gegenüber, die, wie er wohl wußte, mit ganz beſonderer Grazie ſpielte.
Auch Dufresne kam den Abend zur Frau von
Geran; er ſchien überraſcht, ſeinen Freund anzutref⸗
fen. Dieſer ſpielte jetzt gerade mit einem unbekann⸗ ten Herrn, da ſeine liebe Wittwe aus Rückſicht auf
ihr allzu übertriebenes Glück das Spiel verlaſſen
hatte, und nicht, wie ſie ſagte, auf Koſten Murville's ihre Glücksader benützen wollte. Indeſſen war er mit ſeinem neuen Spieler nicht glücklicher, er verlor beſtändig, und wollte nicht aufhören, um wieder zu ſeinem Verluſt zu gelangen.
Dufresne ſtand vor Eduard und betrachtete ihn ſchweigend. Eine geheime Freude leuchtete in ſeinen Zügen; er entdeckte in ihm alle Symptome einer Leidenſchaft, die, einmal im Zuge, keine Grenzen findet. Beim Anblick ſeiner geſpannten Geſichtszüge, ſeiner brennenden Augen, ſeiner aufgeſchwollenen Adern, ſeinem unterdrückten Athemzuge, konnte er leicht die Wirkung des Spiels bei ihm erkennen. Da er ſich indeſſen erinnerte, daß Eduard eine bedeutende Summe Geldes bei ſich hatte, und nicht wünſchte, daß ſie größtentheils oder ganz in die Hände Anderer
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