Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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mit ihm von ſeiner Frau zu ſprechen, iſt Murville zu ihm gegangen, nein, bloß um mit ihm ſich über die hüͤbſche Dame, mit der er geſtern Abend geſpielt hat, zu unterhalten und zu erfahren wer ſie iſt, wo ſie wohnt, kurz, um ſich ganz ſeinen Wünſchen und Hoffnungen hinzugeben, die er vor ſeinem Freunde nicht verbirgt.

Dufresne befriedigt Eduards Neugierde und theilt ihm mit, daß Frau von Geéran die Wittwe eines Generals und unumſchränkte Herrin ihrer Handlungen ſei, daß ſie Vermögen habe, aber aus Hang zum Vergnügen keine Ausgaben ſcheue; er ſetzt noch ab⸗ ſichtlich hinzu, daß ſie viele Anbeter habe, aber alle gleichgültig behandle, mit den Empfindungen, die ſie anregt, nur ihr Spiel treibe und überhaupt wohl nur ſehr ſchwer zu erobern ſein dürfte.

Dieſe Mittheilungen können Eduards aufkeimende Leidenſchaft bloß verſtärken. Welch ein Glück, über ſo viele Anbeter den Sieg davon zu tragen, und Frau von Geran hat ihn auf eine Art und Weiſe behandelt, die ihn allerdings mit Hoffnungen erfüllen muß. So viel iſt ausgemacht, daß ſie ihm den Kopf verdreht hat, und Dufresne, der nur zu gut im Herzen

des ſchwachen und unbeſtändigen Murville liest, be⸗

nützt den Augenblick, um zuerſt von dem anzufangen, was zwiſchen ihm und Adelinen vorgefallen, indem er ihm die Sache als einen einfachen Scherz vor⸗

ſtellt, der keineswegs irgendwie andere Folgen haben

könne. Ja, ja, ich weiß, antwortet Eduard, meine

SFrau hat mir ſchon davon erzählt. Ahl ſie hat

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