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darum alſo hat er die Verwegenheit ſo weit getrieben, mich zu küſſen?— Geküßt.. ich will geſtehen, daß er Unrecht hat, Dich wider Willen geküßt zu haben, und ich werde ihm darüber Vorwürfe machen; aber ein Kuß darf Dich doch nicht ſo ſehr aufbringen!—
Du willſt alſo Herrn Dufresne nach wie vor bei Dir ſehen?— Ganz gewiß, denn ich werde mitch nicht lächerlich machen und mit Fingern auf mich zeigen laſſen, bloß deßhalb, weil man ſich einen Scherz,
ein Küßchen erlaubt!... das wäre ja ohne Sinn und Verſtand! Aber beruhige Dich, ich werde Dufresne verbieten, künftig von Liebe Dir vorzu⸗
ſchwatzen!.— Wie, Eduard, iſt's möglich, aus
Allem, was ich Dir ſage, machſt Du Dir gar nichts!
— Ich weiß, was ich davon zu halten habe und muß
mich zu benehmen wiſſen.— Ach!... ſo liebſt Du
mich nicht mehr, ich ſehe es wohl... Sonſt warſt
Du eiferſüchtiger!..— Man kann ohne Eiferſucht
lieben, und übrigens... aber die Zeit ver geht,
meine Geſchäfte rufen mich.— Und der reiche See⸗
fahrer, wegen deſſen Du die koſtſpielige Geſellſchaft
gegeben haſt?— Er konnte nicht kommen.— Alſo waren alle Koſten unnütz?— Unnütz? nein, gewiß
nicht. Man hat mir große Lobeserhebungen deßhalb
gemacht. Sie wird mir viel Kredit verſchaffen, die
beſten Folgen haben... Doch ich gehe jetzt, ich habe
keinen Augenblick langer Zeit.“
Tduard entfernt ſich raſch, um zu Dufresne zu
gehen; dieſer erſcheint bei ſeinem Anblick etwas ver⸗
legen, ſammelt ſich aber ſehr bald wieder. Nicht um
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