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tragen wollt, was jetzt freilich häufig geſchieht, um jenen Unannehmlichkeiten vorzubeugen.
Eduard ging mit vollem Herzen und leerem Beutel in ſein Zimmer, ganz mit der jungen Frau beſchäf⸗ tigt, die ihn ſo zu feſſeln wußte, und ohne an die ſeinige zu denken, die ſchon lange vergebens auf ihn gewartet hatte.
Achtes Kapitel.
Verblendung.— Thorheit.— Schwäche.
Adeline war voll Beſorgniß wegen ihres Mannes in der Nacht aufgeſtanden, wollie aber, als ſie er⸗ fuhr, daß er ſich ſyät niedergelegt habe, ſeine Ruhe nicht ſtören und ſein Erwachen abwarten, um ihn oon dem Auftritt mit Dufresne in Kenntniß zu ſetzen und denſelben ihm in ſeinem wahren Lichte zeigen.
Eduard ſteht endlich auf und erſcheint beim Früh⸗ ſtück; ſie macht ihm leichte Vorwürfe über ſeine Gleich⸗ gültigkeit von geſtern; aber er hört ſie kaum an, ſo ſehr iſt er zerſtreut und mit andern Gedanken be⸗
ſchäftigt; er klagt über heftiges Kopfweh und will
ausgehen, um ſich an der friſchen Luft zu ſtärken. Adeline hält ihn zurück und ſagt zu ihm, daß ſie ihm etwas Wichtiges zu ſagen habe. Eduard, der über den Ton ſeiner Frau erſtaunt, wirft ſich nachläſſig auf einen Stuhl und bittet ſie zu eilen, weil Ge⸗ ſchäfte ihn drängen. Man ſchickt die Dienſtboten


