Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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auszurichten, daß ſie ihn zu ſprechen wünſche, ſobald er einen freien Augenblick habe. Das Mädchen richtet ihren Auftrag aus, aber Eduard nimmt nur wenig Notiz davon; er hatte ſo eben vierzig Louisd'ors an eine junge, ſehr hübſche Dame am Ecartätiſch ver⸗ loren, die ihm ſehr ausdrucksvolle Blicke zuwarf, ihm

zulächelte, dabei die ſchönſten Zähne ſehen und un⸗

zweifelhaft aus Unachtſamkeit ihre Füße auf den ſeinen ruhen ließ. Wie ſollte man ſich von einer ſo liebens⸗ würdigen Spielerin nicht hinreißen laſſen; ſie ſchmollte ſo anmuthig, wenn er ihr die Karten verweigerte, und Eduard erlag ſolcher Zauberei; wie wird ihm aber erſt, als ſie ihn bat, ihr den Schweiß im Nacken mit einem Tuch abzutrocknen; mit Zittern entledigt er ſich dieſes Geſchäfts, man dankt ihm mit einem Händedruck und luͤd ihn ein, ſich in einer neuen Partie Ecarté zu revanchiren.

Um fünf Uhr Morgens tanzte man zum Schluſſe des Balls die gebräuchliche Anglaiſe. Man ſprang und bewegte ſich wild durcheinander; man machte ſo viel Lärmen als Staub; endlich ging man nach Hauſe, indem man einen alten Hut ſtatt eines neuen ergriff und das zierliche Stöckchen vermißte, das man doch abſichtlich in den dunkelſten Winkel geſtellt hatte; glücklich konnten die ſich ſchätzen, die wenigſtens ihren Mantel oder Ueberrock nicht verwechſelt hatten.

Ihr jungen Leute, die ihr ſolche Geſellſchaften beſucht, laßt es euch zur Lehre dienen; nehmt keine werthvollen Stücke mit und bedient euch nur eines

alten Huts, wenn ihr ihn nicht ſtets in der Hand