Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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men, ein bitteres Lächeln liegt auf ſeinen Lippen, während ſeine Augen Feuer ſprühen. Adeline in höchſter Angſt will entfliehen; er hält ſie zurück, umfängt ſie mit ſeinen kräftigen Armen, preßt ſie heftig an ſich, drückt einen Kuß auf ihre Wange und will in ſeiner zügelloſen Leidenſchaft noch weiter gehen, als die junge unglückliche Frau einen gellenden Schrei aus⸗ ſtößt; man läuft herbei, nahende Schritte laſſen ſich hören, Dufresne öffnet ein Fenſter dem Garten zu und ſpringt hinaus.

Bediente und einige junge Leute umgeben Adeline;

man fragt nach der Verwirrung. Ihre Augen ſchweifen

umher; das geöffnete Auge erinnert ſie an das, was geſchehen, und ſie fühlt die Nothwendigkeit, ihre innere Aufregung zu verbergen.Was haben Sie denn, Madame, was iſt denn geſchehen, beeilt man ſich von allen Seiten zu fragen. Ich weiß nicht, ſagte ſie, indem ſie einige Ruhe erheuchelt, ich fühlte mich unwohl.. die Hitze überwältigte mich... ich ging in dies Zimmer, um friſche Luft zu ſchöpfen, öffnete das Fenſter, aber plötzlich überfiel mich ein Schwindel, ich wollte Hülfe rufen und hatte nicht die Kraft. Dieſe Erklärung erſchien ſehr natürlich; man er⸗ ſuchte Madame Muryille, nicht in die Geſellſchafts⸗ zimmer zurückzugehen, wo die große Hitze von Neuem ſchaden könne. Adeline hatte dazu ebenſowenig Luſt; ſie hätte Dufresne's Gegenwart nicht ertragen können. Sie zog ſich daher in ihr Zimmer zurück und bat, daß man ſie bei der Geſellſchaft entſchuldigen möchte.

Sie befiehlt ihrer Kammerjungfer, ihrem Mann