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verwegenſten Unternehmungen Verzeihung, und ich bin nur ſtrafwürdig, wenn Sie mich haſſen.— Ihre Worte können Sie in meinen Augen nicht rechtferti⸗ gen. Ihre Liebe kann ich entſchuldigen, aber nicht Ihre Hoffnung, daß ich Sie theilen könnte. Man iſt nicht Herr ſeines Herzens, ich will es glauben, aber man iſt Herr ſeines Benehmens, und das Ihrige eines feinen gebildeten Mannes unwürdig.— Madame!... — Sprechen Sie mir nie wieder von Ihrer Liebe, nur unter dieſer Bedingung kann ich ſie vergeſſen und ſie meinem Manne verſchweigen.— Ihr Mann!.. er würde Ihnen nicht glauben!— Was ſagen Sie? — Nein, Madame, er würde Ihre Beſchuldigungen
gegen mich nur belächeln, glauben Sie denn, daß ich nicht Alles vorher wohl überlegt habe? Ich habe mich
des Kopfes von Ihrem Mann in dem Grade bemäch⸗ tigt, daß er nur durch meine Augen ſieht, nach mei⸗ nem Willen ſich richtet; er iſt, mit einem Worte, eine Maſchine, die ich nach meinem Willen handhabe. Aber, wenn Sie meine Wünſche verwerfen, ſo zittern ſie über die Gewalt, mit der ich Ihren Eduard re⸗ gieren werde. Dann ſollen Sie mich kennen lernen; Sie werden Ihren Stolz bereuen, wenn es zu ſpät iſt, mein Haß ſoll dann ſo energiſch werden, wie meine Liebe heftig war..— Verwerflicher Menſch!... Ich fühle meinen Abſcheu gegen Sie ſich verdoppeln, aber ich trotze Ihren Drohungen, und verbiete es Ihnen, mir wieder vor die Augen zu kommen.“ Das Geſicht Dufresne's drückt Wuth und hölliſche Jronie zugleich aus; ſeine Nerven ziehen ſich zuſam⸗


