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plimente, die ihr von allen Seiten gemacht wurden, benutzt ſie einen freien Augenblick, um ſich zu über⸗ zeugen, ob ihr Töchterchen ſchläft, und in ſeinem Anblick ſich eines höheren Genuſſes zu erfreuen, als ihr die glänzenden Säle und die prunkende Menge zu gewähren vermögen.
Um zu dem Schlafzimmer ihrer kleinen Ermance zu kommen, muß ſie ſich ganz von der Geſellſchaft entfernen; ſie wollte ja nicht, daß ihr Kind von dem Lärmen geſtört würde; ſie geht durch mehre beleuchtete Zimmer und kommt endlich zur Wiege der Kleinen, die ruhig und ungeſtört in ihrem Bettchen ſchläft. Nachdem ſie eine zeitlang mit Wonne ihren kleinen Liebling betrachtet hat, will ſie ſich leiſe wieder zur Geſellſchaft begeben, bemerkt aber, indem ſie in ein ziemlich dunkles Kabinet neben dem Schlafzimmer der kleinen Ermance treten will, eine Geſtalt ſich längs der Wand hin bewegen; plötzliches Angſtgefühl über⸗ fällt ſie.„Fürchten Sie nichts, Madame Murville, ich bin untröſtlich, Sie erſchreckt zu haben..
Adeline beruhigt ſich, denn ſie erkennt Dufresne an der Stimme.„Aber was ſuchten Sie denn hier? fragt ſie.— Die Hitze, der Lärmen incommodirten
mich... Ich wollte mich, entfernt von der Geſell⸗
ſchaft, ein wenig erholen.“
Adeline holt eine Aſtrallampe aus den Nebenzim⸗ mern und ſetzt ſie in dem Kabinet auf den Tiſch. Dufresne verfolgt jede ihrer Bewegungen und ſcheint ſehr aufgeregt.
„Wenn Sie nicht wohl ſind, ſo werde ich Ihnen


