Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Drcheſter läßt ſich hören, und ladet zum Vergnügen

ein; die ſchönſten Melodien aus den herrlichſten Opern unſerer erſten Componiſten bilden jetzt das Thema zu den Quadrillen, Walzern und Anglaiſen. Wie ſoll man nicht Luſt zum Tanzen bekommen, wenn man nach Roſſini's, Mozarts und Boͤyeldieu's Schöpfun⸗ gen Pirouetten, Entrechats und Balancees machen kann. Das Ohr iſt durch die Ausführung nicht minder erfreut; die neuen Contretänze ſind wahre Conzerte für Streich⸗ und Blaſeinſtrumenten; ſie aufzuführen erfordert Talent. Den armen Blinden und Gaſſen⸗ mufikern überlaſſen wir die Tanzmuſik früherer Zeit à la Monaco, Perigord und Fürſtenberg; wir be⸗ dürfen jetzt der ausgezeichnetſten Künſtler, eines Weber, Collinet, Rubner u. ſ. w., um Terpſichoren zu huldigen.

Man hat nur wenig Platz, man tritt ſich auf die Füße, man kann ſich kaum drehen und wenden; aber man tanzt, das iſt die Hauptſache; welch' ein Ver⸗ gnügen für das junge Mädchen, ihre Grazie zu zeigen, und für die ältere Frau, noch leichtfüßig zu erſcheinen!

Diejenigen, welche Muſik und Tanz nicht reizt, ſetzen ſich an den Ecartetiſch; ſie ergeben ſich leiden⸗ ſchaftlich dem Spiel und harren auf einen glücklichen Treffer; ſie ſuchen ihren Mitſpieler kennen zu lernen und aus ſeinem Geſicht ſeine Karten zu errathen;

ſie vergeſſen dabei ihre Frauen und Töchter und wer⸗

den von dieſen auch oft vergeſſen. 1 Aber um die Spieler bilden ſich Gruppen; rechts

und links werden oft nicht unbedeutende Wetten ge⸗

macht; junge Leute, die ſich nur mit dem Tanz