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ihre Unverſchämtheit zu züchtigen. Bald iſt die Menge ſo zahlreich, daß man ſich nicht mehr rühren kann. Das iſt der ſchönſte Augenblick. Der junge Stutzer drängt ſich dicht vor ein junges Mädchen, die beſcheiden neben ihrer Mutter ſitzt, und wirft ihr die unanſtän⸗ digſten Blicke zu, während ſie nur beſchämt die Augen niederſchlagen kann; aber der junge Laffe ſteht wie angefeſſen und hat die Frechheit, die Röthe auf ihrem Geſicht zu ſeinen Gunſten zu deuten und deßhalb noch dreiſter zu werden. Einige Schritte davon entfernt, zeigt ein anderer Fant mit dem Finger auf eine hübſche Frau, deren Mann nicht weit davon ſteht und ver⸗ traut vier oder fünf ſeiner Freunde, daß er ſie ſehr genau gekannt habe; die jungen Herren wünſchen ihm Glück und verlangen nähere Details über die Schöne; er antwortet ihnen mit lautem Gelächter, brüſtet ſich und geſtikulirt dabei wie ein Wahnſinniger und erregt dadurch die Neugierde aller Umſtehenden. Glücklicher⸗ weiſe iſt auch der Ehemann darunter; er nähert ſich und will wiſſen, wovon die Rede iſt.„Worüber lachen Sie denn ſo ſehr, meine Herren? fragt er. — Ah! über nichts, ein Spaß, den er uns erzählt. — Gewiß, verliebte Poſſen, ich wette... Sie ſind leichtfertige Meſſieurs!— Später ſollen Sie eeſaß ren, was es war.“
Die jungen Dandys zerſtreuen ſich und lachen noch mehr, und der Ehemann lacht mit, ohne zu wiſſen
worüber, aber um ſich den Schein zu geben, als ſei
er au ſait.. Das Zeichen zum Tanz iſt gegeben, ein tüchtiges


