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volles Auge und einige Haarlocken, denn alles Uebrige iſt unter dem großen Pelzkragen verſteckt, aber er hat genug geſehen, um die reizendſten Züge und die ſchlankeſte Taille zu vermuthen; er drückt ihre zarte Hand, ladet ſie zum erſten Contretanz ein, und wiegt ſich in den ſchönſten Hoffnungen, bevor er noch das Vorzimmer betreten hat. Dieſes iſt ſchon gedrängt voll; vor einem Spiegel bringen die Damen ihre Toilette in Ordnung, und muſtern gegenſeitig ihre vom Wagen zerdrückten Kleider; weiterhin in einer minder erhellten Zimmerecke holen einige Ladenſchwen⸗ gel ihre Ballſchuhe hervor, wechſeln ſie mit ihren leichten Stiefeln, wickeln dieſe in einen großen Bogen Papier und verbergen ſie irgendwo unter einem Möbel; dann ziehen ſie das Jabot unter der Weſte hervor, geben der Halsſchleife den kühnen verwegenen Anſtrich, fahren mit den Händen in die Haare, ſtreichen ſie glatt oder machen eine Loce, je nachdem es ihre Phyſiognomie kleidet und treten dann ſtolz und an⸗ maßend in den Saal ein, damit Jedermann glaube, ſie ſeien in ihrem Wisky hergefahren.
Der Salon iſt ſchon mit eleganten Damen von jedem Alter geſchmückt, und nicht am Anzug, ſondern nur am Geſicht kann man die Mutter von der Tochter, die Tante von der Nichte unterſcheiden. Die Herren ſpazieren, die Lorgnette in der Hand, auf und nieder, und treten trotz dieſes Hülfsmittels den Damen dicht unter die Augen, muſtern dieſelben und verziehen das Geſicht, wenn ſie nicht nach ihrem Geſchmack ſind; dieſe aber lächeln ihnen freundlich zu, ſtatt ſie für


