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verbirgt ſie ihr den größten Theil ihrer Beſorgniſſe, um ſie nicht noch mehr gegen ihren Mann aufzubrin⸗ gen.„Ach! ſagte ſie, ſo lange er mir treu bleibt, werde ich mich nicht beklagen, denn Alles kann ich ihm verzeihen, nur ſeine Gleichgültigkeit nicht.“
Am andern Tage iſt vom frühen Morgen an Alles in Murville's Hauſe in Bewegung. Die Dienerſchaft
reicht zu den vielſeitigen Verordnungen nicht hin;
Arbeiter bringen Teppiche, Kronleuchter, Candelaber, und ſtellen längs der Treppe Blumenvaſen auf. Ta⸗ pezierer, Möbelhändler, Dekorateurs füllen die Säle,
und drängen ſich überall mit den Dienern des Hau⸗
ſes; bald erſcheinen auch die Traiteurs, Conditors, Eishändler, Limonadiers, bemächtigen ſich der Spei⸗ ſezimmer und verzieren die Buffets, die aufs Pracht⸗ vollſte Alles darbieten ſollen, was nur dem Auge,
Geruch und Geſchmack ſchmeicheln kann. Adeline
will ſich durch einige Zimmer in das Kabinet ihres Gemahls begeben; ſie iſt ganz betroffen über das Geſchrei und den Lärmen überall, ſie erkennt ihre Wohnung nicht wieder. Endlich erblickt ſte Eduard, der mit frohlockender Miene in den Salons auf und abgeht.—„Nun, liebe Freundin, ruft er ihr ſchon von weitem zu, was ſagſt Du dazu?— Ich begreife
es nicht, daß man ſich ſo viele Mühe gibt, Leute zu empfangen, die man nicht kennt, und denen man
durchaus keine Verbindlichkeiten ſchuldig iſt.— Aber, liebe Adeline, denke doch nur, daß man das alles ſeines Rufes wegen thut. Bei Gott! auch mich kümmern die Menſchen wenig, die herkommen, auch
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