81 zu einer Fete, die ſeinen Rang in der großen Welt feſtſtellen ſoll. Die Koſten dazu ſind freilich unge⸗ heuer, die unlängſt gewonnenen zwölftauſend Franken ſind ſchon ausgegeben; man muß einige Anleihen machen, denn die Einnahmen haben zum Ankauf der Möbel und der Dekorirung des Hauſes nicht hinge⸗ reicht; aber das ſchadet alles nichts; man muß ſäen, um zu ernten, das iſt Düfresne's Grundſatz, und er ſelbſt beweist es, daß man ſich gut dabei befindet. Nie hat ſich Eduard glücklicher und heiterer gefühlt; er hat ein Cabriolet, einen Jokei, Diamanten, ein
ſchönes Hotel, es iſt keine Frage, er muß glänzende
Geſchäfte machen.
Siebentes Kapitel. Große Abendgeſellſchaft.— Liebeserklärung, wenn man will.
„Liebe Frau, ſagt eines Morgens Eduard zu Adelinen, ich gebe morgen eine große Fete, einen Ball; triff Deine Einrichtungen, um die Honneurs
zu machen.— Du gibſt eine Fete, und wem denn?
Sollteſt Du Dich mit Mama wieder ausgeſöhnt haben?— Von Deiner Mutter iſt nicht die Rede 1...
das iſt eine Frau, die ſich in Sachen miſcht, wovon
ſie nichts verſteht, und die uns hindern will, uns angemeſſen auszudehnen, weil ſie es vorzieht, in ganz kleinem Kreiſe zu leben.. Du wirſt einſehen, daß darin nicht Sinn und Verſtand iſt. Wenn ich aber einmal fünfzigtauſend Franken Renten haben werde, Panl de Kock. XX. 6


