Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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ſich ſelbſt vorwirft; denn ſie fühlt ſehr wohl, daß ſie ihre Tochter an einen feſten, vernünftigen, und nicht an einen ſchwachen, charakterloſen Mann hätte ver⸗ ehelichen ſollen, der nicht Verſtand genug hat, ſeine Fehler einzuſehen und zu viel Halsſtarrigkeit und

Eigenſinn, ſie abzulegen. Aber das Unglück war

geſchehen.

Nach der Trennung von Madame Germeuil folgt eine neue Scene zwiſchen den Eheleuten, denn Ade⸗ line kann nicht umhin, auf ihren Mann zu ſchelten; ſie beſchwört ihn, ihre Mutter wieder zu ihr zurück⸗ zuführen; aber er iſt hartherzig genug, ſich einer Verſöhnung oder irgend einer Ausgleichung zu wi⸗

derſetzen, und erklärt ſeiner Frau, daß er entſchloſſen

ſei, ganz nach ſeinem Willen zu handeln, daß alle Vorſtellungen ihrerſeits künftig in ſeinem Verfahren nichts ändern würden, und daß er es überdrüſſig ſei, ſich von Frauen leiten zu laſſen.

So iſt denn alſo die brillante Wohnung des neuen Geſchäftsmanns mit Thränen eingeweiht; Murville aber läßt ſich dergleichen klägliche Dinge nicht zu

Herzen gehen; er hat ganz andere Sachen im Kopfe.

Durch Dufresne ſoll er an einem reichen Seefahrer, der nach Paris kommt, fünfzigtauſend Franken für Unter⸗ bringung ſeiner Kapitalien verdienen. Um mit die⸗ ſem Millionär bekannt zu werden, will er einen glänzenden Ball geben, auf welchem jener durch einen Dritten bei ihm eingeführt werden ſoll.

Der Ball iſt beſchloſſen, und dem Rath ſeines Freundes zufolge, trifft Eduard die größten Vorkehrungen