Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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er, daß ſeine Schwiegermutter auf ihrer Drohung, nicht mit ihnen die neue Wohnung zu beziehen, be⸗ harren möchte, um ihrer ferneren Rathſchläge und Ermahnungen, die ihm allmälig zuwider wurden, überhoben zu ſein. 3

Adeline überläßt ſich ganz ihrem Muttergefühle; ſie ſtillt ihr Kind ſelbſt, trotz Eduards Einwendungen, daß das durchaus keinen feinen Ton verrathe; dies⸗

mal aber widerſteht ſie ſeinen Anſichten; die Mutter⸗

liebe behauptet ihre Rechte, und dieſe neue Empfin⸗ dung mäßigt einigermaßen die Neigung, die bisher in ihrem Herzen vorherrſchend war. Seit einiger Zeit läßt ſich Madame Dolban ſeltener im Hauſe Murville's ſehen; Adeline und ihre Mutter kennen die Veranlaſſung dazu nicht, aber ſie ſind nicht unzufrieden, ſich jetzt ſeltener in der Geſellſchaft Düfresne's zu befinden, der jene regelmäßig begleitet, ſie leben der Hoffnung, daß Eduard ſo dem überwie⸗ genden Einfluß Düfresne's weniger ausgeſetzt ſein werde. 4 3 Sie irren ſich jedoch. Düfresne hütet ſich wohl, die Bekanntſchaft Murville's zu vernachläſſigen, deſſen

Charakter er jetzt vollkommen kennt;z er weiß ſehr

gut, welche Vortheile er hievon zu ziehen beabſichtigt. Er hat übrigens ſehr große Pläne, mit denen wir uns bald näher vertraut zu machen Gelegenheit finden werden. Als ſchlauer, umſichtiger Intriguant wartet er nur auf den günſtigen Moment, ſeinen Plan auszuführen. Er ſieht, daß Madame Germeuil

ihn nicht leiden kann, ihre Gegenwart iſt ſeinem