Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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haben auf Koſten Anderer Reichthümer geſammelt. Ich hoffe, Madame, daß Sie nicht vorausſetzen wer⸗

den, ich wolle mich auf ſolche Weiſe bereichern?

Nein, gewiß nicht!... aber vor allen Dingen bedarf es der Orduung und der Sparſamkeit... dadurch, und nicht durch Geſellſchaften und koſtbare Bälle ſind jener Fabrikant und Financier reich geworden! Madame, andere Zeiten, andere Hülfsmittel; heut⸗ zutage macht man die größten Geſchäfte ſpielend, beim

Vergnügen; bei einem Glaſe Punſch ſchließt man

einen Handel ab, man unterzeichnet ein Geſchäft beim

Bouillot oder Ecartétiſch, man kauft Renten, indem

man eine Anglaiſe tanzt, und dabei ſehe ich kein Unrecht!... Das nennt man ſeine Geſchäſte ſpielend treiben!. Das freilich, aber nicht ſolide. Was mich betrifft, ich werde zu meinem Geſchäftsmann Niemand wählen, der große Féten gibt, und wenn es Dein Vorſatz bleibt, dieſe Wohnung zu verlaſſen und ſo zu handeln, ſo erkläre ich im Voraus, daß ich nicht mit Euch ziehen werde. 1 Eduard antwortet hierauf nichts, nimmt ſeinen Hut, verläßt das Zimmer und verwünſcht die Weiber, die ſich in Dinge miſchen, wovon ſie nichts verſtehen. Madame Germeuil bleibt mit ihrer Tochter zurück. Ach, Mamal ruft Adeline, indem ſie ihre Mutter umarmt, ſeien Sie doch auf Eduard nicht böſe!... Ich allein bin die Schuldige, ich habe ihn damals veranlaßt, ſeine Anſtellung aufzugeben. Aber konnte

ich das auch vorherſehen?.. Dieſer Dufresne, ſeine

Rathſchläge gehen meinem Manne im Kopfe herum.