Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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etwa weniger Fähigkeiten, weniger Mittel als Andere? Ich kann Ihnen das Gegentheil beweiſen. Wer war jener Fabrikant, deſſen Namen überall mit ſo viel Achtung genannt wird, der ſo ungeheure Reichthümer,

einen ſo unbegrenzten Kredit hat? Er kam nach Paris,

ohne einen Sous in der Taſche zu haben; er konnte bloß ſchreiben und rechnen; als Commis trat er in ein Geſchäft, deſſen Eigenthümer er jetzt iſt; aber er hatte Ambition, er war fleißig und Alles glückte ihm. Und jener Financier, der jetzt die großen Geſchäfte macht, er kam aus ſeinem Dorfe, bat um freies Unterkommen in den Gaſthäuſern, ſchlief auf Stroh, und war zufrieden, wenn er ſeinen Hunger mit trockenem Brode ſtillen konnte. Auf dem Platze du Peron trieb er ſich umher, im Kampfe mit ſich, ob er betteln oder ſich ins Waſſer ſtürzen ſollte! Da gab ihm ein Kaufmann einen Brief zu beſorgen; die Pühktlichkeit, der Eifer, womit er ſeinen Auftrag ausführte, nahm für ihn ein. Ein Jeder gab ihm Commiſſionen; es gelang ihm, einiges Geld zu verdienen; er machte für eigene Rechnung Geſchäfte; das Steigen und Fallen der Curſe war ihm günſtig; kurz! er wurde ein Millionär. Hundert ſolche Beiſpiele könnte ich anführen!... und wenn man aus Nichts Etwas werden kann, ſo ſcheint es mir noch leichter, reich zu werden, wenn man ſchon einige Hülfsquellen hat. Mein Sohn, wenn man nichts hat, ſo ſetzt man auch nichts aufs Spiel, und kann ſich nicht ruiniren. Ei, Madame, nur Thoren ruiniren ſich. Es iſt beſſer ein Thor, als unredlich ſein, und viele Menſchen