Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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ſolchen Augenblick ſchon nachgelaufen! Zwölftau⸗ ſend Franken!... das verlohnt ſchon der Mühe!. Das iſt wahr! aber ſolche Aufträge müſſen ſelten ſein! Dann gibt es andere. Immer glücken ſie aber auch nicht ſo. O, wenn man auch alle Tage zwölftauſend Franken verdienen wollte, das wäre zu viel! Ich denke doch, bei dieſem Geſchäfte haſt Du Dufresne nicht nöthig gehabt? O, er wird mir noch beſſere verſchaffen.. Aber jetzt muß ich ein Bureau, ein Comtoir haben... Sie können wohl denken, daß ich meine Kunden und Geſchäftsleute weder im Salon, noch im Schlafzimmer empfangen kann... Ein beſonderes Zimmer mit Repoſitorien und Cartons angefüllt, das imponirt, und da ich ein ſolches hier nicht haben kann, ſo müſſen wir aus⸗ ziehen. Was, mein Sohn, Du wiliſt dieſe Woh⸗ nung verlaſſen? Ach, lieber Freund, hier wurden wir von unſerer guten Mutter vereinigt, hier hat Hymen unſere Wünſche gekrönt, hier war ich ſo glück⸗ lich! Liebe Adeline, man gefällt ſich überall, wenn man reich iſt. Wir werden uns eine viel ſchönere Wohnung miethen... Dieſer Salon iſt zu klein. Um Freunde darin aufzunehmen, iſt er groß genug. Ja, aber man empfängt nicht bloß Herzensfreunde, auch Geſchäftsfreunde!... Lieber Sohn! Du willſt

einen Luxus anfangen, wozu Deine Mittel nicht hin⸗

reichen, erwägſt Du das auch? Ich will mich be⸗

ſtreben, reich zu werden, und ich glaube, das iſt ein

ſehr löbliches Streben; warum ſoll ich nicht ver⸗ ſuchen, was tauſend Anderen geglückt iſt? Habe ich