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menſetzte und wie er ihren unfehlbaren Erfolg berechnet hatte; mache Dir nun eine Vorſtellung von den Er⸗ eigniſſen, die an dieſem merkwürdigen Abend ſtatt⸗ fanden. Herr Gerard geht zu ſeiner Angebeteten; unterwegs empfindet er leichte Kolikſchmerzen; ſein Kopf brennt ihn und er meint, der Trank müſſe ſo wirken; er kommt zu Madame Dubelair und findet ſie auf dem Sopha nachläſſig hingeworfen! Aber wie groß iſt ſeine Ueberraſchung! ſeine zärtlich geliebte Freundin iſt kaum noch zu erkennen: ihre Naſe iſt roih und geſchwollen, die Haut bleich und welk;. medre Puſtelchen ſchmücken die Stirne.
„Wie finden Sie mich heute Abend, Herr Gerard? fragt Madame Dubelair ſchalkhaft lächelnd, o ich bin gewiß, Sie werden mich unverändert finden.— In der That, Madame, erwidert der arme Advokat, in⸗ den er ſich den Bauch hält und teufliſche Grimaſſen ſchneidet, ich finde Sie verändert, ohne Zweifel ſind Sie krank?— Krank!... Krank!... Und Sie, mein Herr, krümmen ſich ja ganz merkwürdig.— Madame, ich muß geſtehen, daß ſeit einem Augen⸗ blick.— Fifine, meinen Spiegel... ich muß doch ſehen, ob ich ſo krank ausſehe, wie der Herr be⸗ hauptet.“
Der arme Gerard kann ſich nicht mehr halten; der Trank thut Wunder, Migräne und Kolik ſind in vollan Anmarſch. Die Kammerjungfer bringt der Mad me Dubelair den Spiegel. Die Kokette ſieht hinein, ſchreit fürchterlich auf, zerbricht den Spie⸗ gel, kommt Nervenzufälle und der arme Liebhaber


