Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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hauptſächlich daran, ſie von ihren Vorurtheilen und von dem alten Aberglauben zu befreien, wozu die Menſchen nur zu leicht geneigt ſind. Magie, Zauberei, Magnetismus, Somnambulismus haben für Lieb⸗ haber des Wunderbaren viel Anziehendes. Ich weiß, es iſt umſonſt, die Schwächen der Menſchen zu be⸗ kämpfen! es gibt nur ein Mittel, ſie durch Schaden klug zu machen. Darum ſehe ich es nicht ungern, wenn Charlatans in die Stadt kommen. Sie dienen den Einwohnern jederzeit zur Lehre; denn dieſe Zau⸗ berer verlaſſen nie einen Ort, ohne viele ihrer An⸗ hänger zuletzt doch eines Beſſern belehrt zu haben. Ich gebe Ihnen daher die Erlaubniß, nach Belieben zu magnetiſiren.

Der Herr Maire machte uns eben keine Compli⸗ mente; aber mein Kollege verbeugte ſich vor ihm bis zur Erde und dankte ihm für ſeine Güte.

Sie verkaufen ohne Zweifel auch Arzneimittel, wie das gewöhnlich der Fall iſt, ſagte er, zeigen Sie doch einmal welche.

Der Bucklige reichte ihm eine Schachtel mit Pillen dar, der Maire nahm eine davon, that ſie in ein Glas mit Flüſſigkeit, worin ſie ſich auflöste, und nachdem er unſere Brodkrume eine Weile beobachtet hatte, rief er lächelnd:Meine Herren, verkaufen

Sie davon, ſo viel Sie können, das iſt nicht gefährlich.

So endigte ſich unſer Beſuch. Wir kehrten in

unſern Gaſthof zurück und waren ſehr vergnügt dar⸗ über, dem Maire nichts von unſern Zaubertränken

gewieſen zu haben.