Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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wurde. Ich öffnete; es war unſer Wirth, der uns ſagte, daß der Maire uns zu ſehen wünſche und uns bei ſich erwarte. Dieſer Einladung mußten wir nach⸗ kommen. Mein Buckliger zog ſeinen beſten Rock an und lieh mir ein paar ſchwarzſeidene Hoſen, die mir bis an die Abſätze reichten, weil er ſie gelegentlich von einem großen Dichter gekauft hatte, der ſie von einem Schauſpieler auf den Boulevards erhalten; dieſer hinwiederum hatte ſie von einem Akademiker, der eine kleine Tänzerin pouſſirte, bei der er ſie ein⸗ mal in Gedanken liegen ließ.

Wir machten uns, ein wenig ängſtlich wegen unſeres Beſuchs, auf den Weg. Mein Gefährte hoffte indeſſen, ſich mit ſeinem Verſtand aus der Verlegenheit zu helfen. Wir kamen bei dem Maire an und man führte uns in ſein Zimmer. Wir ſahen einen kleinen hagern Mann vor uns, deſſen Augen voll Geiſt und Leben waren. Bei ſeinen erſten Fragen ſah mein Kollege wohl, daß er es mit keinem Dummkopf zu thun habe. Der Maire beſaß Kenntniſſe, er war in der Medizin, Chemie und Aſtronomie bewandert. Ihm gegenüber vorlor ſich die Geſchwätzigkeit und Verwegenheit meines Buckligen bedeutend. Der Maire bemerkte unſere Ver⸗ legenheit und wollte ſie endigen.

Ich habe nicht die Abſicht, Sie zu hindern, Ihr Brod zu verdienen, ſagte er lächelnd, im Gegen⸗ theil!... Sie lehren, hat man mir geſagt, den Mag⸗ netismus und heilen damit alle Uebel; das iſt ganz gut. Ich wünſche von Herzen das Wohl der mir an⸗ vertrauten Einwohner der Stadt, und es liegt mir