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ehlichte Jolicoeur, zweiunddreißig Jahre alt, Fein⸗ wäſcherin in den erſten Häuſern der Stadt.. Tauſend, welche Ehre!— Ahl das iſt mir eine ſaubere Schöne, dieſe Madame Jolicoeur!... von der weiß man Geſchichten... Sie wäſcht für die Offiziere der Gar⸗ niſon und geht mit ihnen auf den Ball!— Sie iſt alſo ſchön?— Nun ja, ſo ſo! etwas abgelebt... und hat einen Blick wie ein Küraſſier... Ihretwegen haben ſich gewiß ſchon zwölf Perſonen duellirt, und noch beim letzten Feſte walzte ſie mit einem Tambour⸗ major, der mit einem Sappeur Streit bekam, weil ſie dieſem den Tanz verſprochen hatte... Es wäre ernſthaft geworden, wenn Herr Jolicoeur nicht dazu gekommen wäre!. Aber das iſt eine ehrliche Haut; er verglich den Tambour mit dem Sappeur und be⸗ theuerte dieſem, daß ſeine Frau nicht die Abſicht gehabt habe, ihn zu beleidigen und es aus reiner Vergeſſen⸗ heit geſchehen ſei.— Der Mann verſteht zu leben; aber weiter: Kunigunde Adeline Trouillard, vierund⸗ vierzig Jahre alt, Eigenthümerin eines ſehr beſuchten Kaffeehauſes.— Ah! die Limonadière! ſie leidet be⸗ ſtändig an Vapeurs und Migräne... ſie hält ſich ſtets für krank und nimmt alle Tage ein, ſtatt ſich um ihre Gäſte zu bekümmern.— Das iſt eine unſchätz⸗ bare Frau für die Apotheker.— Ihr Mann ſpielt den Gelehrten, den Chemiſten, er macht Kaffee aus Spar⸗ gelſamen und Zucker aus Runkelrüben. O! ich bin gewiß, der frägt Sie um Rath.“
Ich ſetzte meine Notizen fort und wir waren faſt mit der Liſte zu Ende, als an der Thüre geklopft


