Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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21 Nachdem man einig war, nahm Meiſter Gravyraicus die Liſte, befahl mir die Antworten des jungen Mäd⸗ chens niederzuſchreiben, um uns weniger zu irren, und begann den Inquirenten zu ſpielen.

Annette Luzanne Eſtelle Guignard, ſechsund⸗ dreißig Jahre alt? Sie lügt, ſie iſt wenigſtens fünfundvierzig. Eine alte Jungfer, die um jeden Preis heirathen möchte; aber man mag ſie nicht, weil ſie hinkt und Tabak kaut. Genug! Anton Nikolas La Giraudiere, vierzig Jahre alt, Beamter der Mairie? Ein guter, dicker, runder Herr; man ſagt, er habe das Pulver nicht erfunden; er wird vielleicht Verſtand von Ihnen verlangen. Das iſt unmöglich... Ein Jeder hält ſich für klug. Ach, warten Sie... Seine Frau hat vier Mäd⸗ chen und wünſcht ſehnlichſt einen Knaben. Schön, ſchön, das paßt... Er wird verlangen, ich ſolle ihm zu einem Jungen helfen. Weiter! Romonald Ceſar Herkules de la Louche, Marquis von Vieux⸗Buiſſons, fünfundſiebenzig Jahre alt, vormals Kammerherr, vor⸗ mals bei den Chevauxlegers, vormals Page... Der Teufel! das Wort vormals hätte er weglaſſen können, ich glaube gern, daß er nicht mehr reitet und Pagenſtreiche macht... Aber was mag er wollen? Er hat in der Umgebung ein kleines Gut gekauft und liegt mit den Bauern im Streite; er behauptet, ſie wären ſeine Leibeigenen, auch verlangt er das ſogenannte Vorzugsrecht bei Hochzeiten, und davon wollen die Bauern nichts wiſſen. Schön! ſchön! von dem weiß ich genug. Angelika Prudhomme, ver⸗