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ich eine geöffnete Thüre, und beim Schein einer Nachtlampe erblicke ich endlich meine niedliche Brünette.
Das junge Mädchen hatte nur ein leichtes Röck⸗ chen und ein Nachtleibchen an, weil ſie wahrſcheinlich vermuthete, daß eine weitere Toilette in den Myſte⸗ rien des Somnambulismus überflüſſig ſei; ſie erſchien mir aber bei ihren ausdrucksvollen Blicken nur um ſo reizender.
„Ich habe Sie erwartet, ſagte ſie, als ich ein⸗ trat, laſſen Sie uns nun den Unterricht fortſetzen, den Ihr College ſo ungeſchickt unterbrochen hatte... Ich bin neugierig auf Ihre Manier, mich jünger zu machen.“
Ich erwiderte:„Ihr habt nicht nöthig, jünger zu werden, die Hauptſache iſt, daß Ihr bleibt, wie Ihr ſeid.— Ja, ja, das meinte ich eben... aber nun hurtig... ſeht! ich werde mich hinſetzen und die Augen zuſchließen, wie heute Abend.“ 1
Und ohne meine Antwort abzuwarten, ſetzte ſich Clairette am Fußende aufs Bett, wahrſcheinlich weil nur ein einziger Stuhl ſich im Zimmer befand; ich hütete mich ſehr, meine Schülerin daran zu hindern und ſaß raſch neben ihr. Ich drückte feurige Küſſe auf ihre netten Händchen, auf ihre Roſenlippen, und Clairette begnügte ſich damit, bei geſchloſſenen Augen zu ſagen: Wie? ſo iſt es, alſo das macht jung?“
Ich hatte dieſe meine Experimente mehrmals wie⸗ derholt, und meine Schülerin war eben im Begriff in den magnetiſchen Schlaf zu verfallen, als wir
plötzlich durch einen gewaltigen Lärmen daraus erweckt


