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alles das brachte mich in Verwirrung, und es regte ſich in mir ein bisher mir noch unbekanntes Gefühl.
Wir ſchwiegen beide ſtill; Clairette ſprach zuerſt. —„Wie, mein Herr, ſagte ſie mit großen Augen, wie!... Sie ſind ſchon dreißig Jahre alt?— Ja, Mamſell,“ antwortete ich, indem ich an die Aeußerung meines Begleiters dachte und überlegte, daß dieſe Lüge zu ſonderbaren Auftritten führen könnte. Uebri⸗ gens weißt Du, daß man im fünfzehnten Jahre gern älter und geſetzter ausſehen möchte, während man es im dreißigſten bedauert, nicht mehr fünfzehn alt zu ſein. A
„Ach, mein Gott! iſt's denn möglich! Dreißig Jahre! Sie ſcheinen kaum halb ſo alt!.. Und Clairette blickte mich noch ſchärfer an, und ich ließ mich betrachten und ſpielte den Niedlichen.— Mein Herr, Sie beſitzen wohl ein Geheimniß, was Sie verhindert, alt zu werden?— Ja, Mamſell, o, ich beſitze noch viele andere!— Ach, mein Herr, wenn Sie mich nur mit dieſem bekannt machen wollten!... Wie zufrieden, wie glücklich wäre ich... immer jung zu ſcheinen!... Ach, was muß das angenehm ſein! ... Ich verſpreche Ihnen, von mir ſoll es Niemand erfahren! Uebrigens würde ich es auch nicht gern ſehen, wenn die andern Mädchen gleichfalls jung blieben!... Dann wäre es ja kein Vergnügen mehr ... Nun, mein Herr, wären Sie wohl ſo gut, und ... aber gleich... Sie können dafür verlangen, was Sie wollen!“
Das junge Dienſtmädchen ſchien mir in der That


