Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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eben alles noch genauer unterſuchen, als es leiſe an die Stubenthüre klopfte.

Nur herein, rief ich, ohne mich ſtören zu laſſen. Die Thüre wurde leiſe geöffnet, und eine niedliche Brünette von achtzehn Jahren trat ein. Sie war

eine der Dienſtmädchen im Hauſe, und wie alle

Ihresgleichen ſehr neugierig und ziemlich ſchlau; als nämlich der Wirth unſer Zimmer verlaſſen hatte, hörte ſie ihn verkünden, daß er die zwei berühmteſten Menſchen des Weltalls beherberge; einen Gelehrten, der die Franzoſen wie Chineſen behandle, und einen Somnambulen von dreißig Jahren, der wie ein Kind von zwölf ausſehe und die aufgeweckteſten Menſchen einſchläfere. Da hatte Clairette auch Luſt bekommen, ſich in den Schlaf bringen zu laſſen, um zu erfahren, wie das wohl thue, und in der Vorausſetzung, daß es ihr, wenn wir einmal bekannter würden, ſehr ſchwer werden möchte, eine Audienz zu erhalten, war ſie unter dem Vorgeben, ſich nach unſern Be⸗ fehlen zu erkundigen, eilig zu uns herauf gekommen.

Die Kleine trat, ſcheinbar von Furcht und Neu⸗ gierde getrieben, auf den Zehen einher, blieb zwei Schritte entfernt von mir ſtehen und betrachtete mich ganz aufmerkſam. Auch ich ſah ſie genauer an und

fand ſie recht hübſch. Bisher war mir das ſchöne Geſchlecht noch gleichgültig geweſen und überdies

hatte ich mich noch nie mit einem jungen Mädchen

unter vier Augen befunden; die Gegenwart Clairet⸗

tens, die Aufmerkſamkeit, womit ſie mich beobachtete, nud der angenehme Ausdruck ihrer Phyſiognomie,

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