Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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gelange ich zu dem Mittel angenehm zu leben; ich habe auch außerdem Kenntniſſe in der Botanik, Me⸗ dizin, Chemie und ſogar in der Anatomie, und da⸗ durch nun iſt es mir gelungen, nicht nur Mittel für alle Krankheiten zu bereiten, ſondern auch Tränke zu fertigen, um mittelſt derſelben Liebe, Haß, Eiferſucht zu erregen und Geſunde krank zu machen.. haupt⸗ ſächlich auf dieſen letzten Artikel verſtehe ich mich. Ah, jetzt merke ich.. Ihr verkauft allerlei Wunden⸗ balſam, wie der große, rothrockige Mann, den ich einmal in Paris an den Straßenecken und auf den großen Plätzen geſehen, ich glaube, man nannte ihn Charlatan?

Bei dem Worte Charlatan machte mein Geleits⸗ mann einen Satz auf dem Sattel, der uns beinahe beide wieder auf die Landſtraße geworfen hätte; zum Glück aber packte ich ihn ſo feſt, daß wir dis ndaſ bloß mit der Furcht davon kamen.

Mein Freundchen, ſagte er, nachdem er ſich

wieder ein wenig erholt hatte, ich verzeihe Euch den

Ausdruck Charlatan! Ihr kennt mich noch nicht; ich

will freilich wohl geſtehen, daß ein wenig Char⸗ latanerie mit meiner Kunſt verbunden iſt, und daß

drei Viertheile meiner Mittel und Tränke nicht die

Wirkung haben, die man ſich davon verſpricht, aber in der Medizin iſt man ebenſowohl Irrthümern unter⸗ worfen als in andern Dingen!... man nimmt ein

Laxier ein und macht ſich krank; man hat Schmerzen

nur an einem Zahn und braugt ein Elixir, das

alle Zähne verdirbt; man ſucht ein Amt, dem man