Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Unſer junger Mann grüßt den alten Geizhals und den Notar, und begibt ſich nach ſeiner neuen Beſitzung; der Hausknecht erwartet ihn im Hofe und ſcheint ihn etwas fragen zu wollen; Eduard erräth ſeine Gedanken.

Dies Haus iſt jetzt mein, ſagt er, der Kauf⸗ contrakt hier macht mich zum Beſitzer; Herr Renare wird es jedoch Euch gleich ſelbſt ſagen. Mein Herr, ich zweifle nicht daran. Bleibt Ihr bei Herrn Renare? Nein, ich gehöre zum Hauſe, und wenn der Herr mich nicht behält, ſo bin ich brod⸗ los. Nun, ſo ſollt Ihr bei mir bleiben, ich will Euch nicht fortſchicken; von dieſem Augenblick an ſeid Ihr in meinen Dienſten. Das beruhigt mich; ich werde mich bemühen, Sie zufrieden zu ſtellen.

Der rohe Bauer gefiel Eduard eben nicht beſon⸗ ders; er war ungehobelt, grob, und die Gewohnheit, mit Herrn Renarè zu leben, hatte ihn mißtrauiſch und unfreundlich gemacht; aber Muroille wollte ſich als Eigenthümer ſeines Vaterhauſes vor den Dorf⸗ bewohnern doch nicht gleich hartherzig zeigen.

Da es noch frühe war und er ſeine Geſchäfte ſchneller beendigt hatte, als er glaubte, konnte er dem Wunſche nicht widerſtehen, ſeine neue Beſitzung noch einmal zu durchlaufen; er ließ ſich den Schlüſſel zum Gitterthor am Ende des Gartens geben und be⸗ fahl dem Diener, beim Wagen zu bleiben.

Iſt man Herr eines Grundſtücks, ſo unterſucht man Alles aufs Genaueſte. Eduard bemerkte, daß Herr Renarè alle Beete mit Kohl und Salat ge⸗ pflanzt hatte, die urſprünglich für Blumen beſtimmt