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ſchon beim Notar, mein Herr!— Der Tauſend, wie prompt! ſo will ich ihn auch nicht länger warten laſſen.“
Murville läßt ſein Cabriolet im Hofe ſtehen und geht zum Notar. Der Contrakt iſt aufgeſetzt und Herr Renareè wartet ſchon mit Ungeduld auf ſeinen Käufer, denn nach dem Auftritt im gekrönten Degen hatten ſich ſeiner ſchon einige Zweifel wegen des Hausverkaufs bemächtigt; aber Eduards Ankunft und hauptſächlich ſeine mit Banknoten angefüllte Schreib⸗ tafel geben ihm ſeine vollſtändige Ruhe wieder.
Verhandlung und Kaufcontrakt werden unterzeich⸗ net, die Gelder ausgezahlt, und Herr Renarè über⸗ gibt ſchmunzelnd Eduard die Schlüſſel des Hauſes.— So ſind Sie denn jetzt der Eigenthümer und können von dieſem Augenblick an über Alles, was darin iſt, verfügen, denn ich habe es Ihnen ja ganz mö⸗ blirt verkauft.— Ich bin Ihnen ſehr verbunden, wünſche aber, daß Sie ſich zur Räumung Zeit neh⸗ men und meinethalben nicht geniren.— O! meine Vorkehrungen ſind gleich fertig;... ich nehme nur ein kleines Paket unterm Arm mit mir.— So haben Sie wohl ſchon eine andere Wohnung?— Dafür iſt geſorgt, ſagt der Notar, Herr Renarè hat noch ſechs Häuſer in Paris und drei in der Umgegend, wegen eines Unterkommens iſt er nicht verlegen!“
Sechs Häuſer in Paris, denkt Eduard, und er trägt einen abgeſchabenen Rock, einen durchlöcherten
Hut! iſt dabei Hageſtolz und ohne Erben; dieſer
Menſch glaubt wohl ewig zu leben!


