Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Der Tauſend... drin iſt ja mein Freund, der Notar, der verſteht ſich auf Kapaunen, wie ſeine Frau ſagt, der ſoll hier entſcheiden.

Der Maire öffnet die Thüre des Nebenzimmers, und ruft den Notar, der bei ihm ſo eben als Gaſt iſt. Eduard und Adeline verlieren allmälig die Ge⸗ duld; ſie vermuthen, nach dem ſo eben vom Maire Gehörten, daß ſie ihren betrügeriſchen Wirth werden bezahlen müſſen, und dieſer, ſeines Siegs gewiß, blickt ſie frech an und lächelt den Bauern zu, die ſchon auf den Augenblick harren, ihren ganzen Spott gegen die feinen Pariſer loszulaſſen.

Aber der Notar tritt ein, ſieht Eduard und ſeine Frau, erkennt in ihnen die Käufer des Landhauſes, und ſtatt ſich um das Huhn zu kümmern, das Bon⸗ neau ihm unter die Naſe hält, macht er dem jungen Ehepaare eine tiefe Verbeugung.

Was!.. Sie kennen den Herrn und die Dame?

fragt mit Verwunderung der Maire. Ich habe die

Ehre; der Herr hat das Haus meines Nachbars Re⸗

6 narèe erkauft, und bezahlt ſogleich baar... der Kauf⸗

oontrakt iſt bei mir unter der Feder.

Ddieſe Worte geben mit Einemmale der Sache eine andere Wendung. Der Maire überhäuft Eduard und ſeine Begleiterin mit Artigkeiten; er bittet ſie, in das andere Zimmer zu treten und auszuruhen; als⸗ dann wendet er ſich ganz aufgebracht gegen den ver⸗ blüfften Gaſtwirth. Ihr ſeid ein Spitzbube, ein Betrüger, fährt er ihn zornig an, Ihr verlangt Geld für ein Eſſen, das man gar nicht angerührt hat.