Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Ihr bietet Euren Gäſten ausgetrocknete Hühner, faule Eier an und fordert vierzig Franken dafür? Aber, Herr Maire, Sie ſagten doch ſo eben. Schweigt, oder ich ſtrafe Euch noch dazu... Ich weiß, daß Ihr Euren Wein verfälſcht und Katzen ſtatt Kaninchen ausgebt, aber nehmt Euch in Acht... für die erſte fette Katze, die man vermißt, bleibt Ihr verant⸗ wortlich!

Der Wirth zieht ſich verwirrt und wüthend auf den Notar, der den Maire wie eine Wetterfahne ge⸗ wendet, zurück; er ſtößt Fanfan vor ſich her und kommt, das alte Huhn in der Hand, zu Hauſe an, wo er ſeinen Leuten zur Strafe befiehlt, den Kapau⸗ nen zu Abend zu ſpeiſen, damit ein jedes ſeinen Aer⸗ ger theile. 7

Der Maire ladet ſogleich Eduard und Adeline ein, bei ihm zu Mittag vorlieb zu nehmen, und er⸗ bietet ſich, Madame Germeuil ſelbſt aus dem Ca⸗ briolet zu holen; aber die jungen Eheleute wider⸗ ſetzen ſich ſeinen Bitten; ſie geben vor, in Paris erwartet zu werden, und ihre Abreiſe nicht länger aufſchieben zu können. 3 4

Man trennt ſich, der Maire mit Betheurungen der Freude über ihre baldige nähere Bekanntſchaft, und unſer Ehepaar mit dem aufrichtigſten Dank für ſeinen Eifer, ſeit der Ankunft des Notars.

Die Landleute umgaben noch das Haus des Maire's, als Eduard und Adeline es verließen, machten Ihnen ehrfurchtsvoll Platz und bezeugten