Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Statt aller Antwort ergreift Eduard die Rechnung und wirft ſie dem Traiteur ins Geſicht, da erhebt Bonneau ein ſo entſetzliches Geſchrei, daß alle Bauern aus dem Orte zuſammenlaufen.„Das ſind Leute aus Paris, die ihren Mittagstiſch nicht bezahlen wollen, ruft das Landvolk, ſtets bereit, dem Städter Unrecht zu geben; das kömmt im Cabriolet an und hat keinen Sous in der Taſche.“

uUnſere jungen Eheleute lachen über das Geſchrei und machen ſich zu dem Maire auf den Weg; Mama Germeuil folgt ihnen im Wagen; alle Bauern um⸗ geben Herrn Bonneau, der voran geht, neben ſich Fanfan mit dem unglücklichen Huhn auf der Schüſſel, weil Eduard verlangt hat, daß daſſelbe einer näheren Prüfung unterworfen werde. Der Zug geht durchs Dorf zur Wohnung des Mairs und vergrößert ſich

mit jedem Augenblick, denn eine ſolche Begebenheit iſt jedem willkommen. Endlich iſt man da und ver⸗ langt den Maire zu ſprechen.„Er hat jetzt nicht

Zeit, ſagt die Magd, er ißt gerade zu Mittag.“

„Er ſoll aber zwiſchen uns entſcheiden, verſetzt Bonneau; ja! und dies Huhn unterſuchen, ſetzt

Eduard mit Lachen hinzu.— Ach! es betrifft ein

gebratenes Huhn, das iſt etwas Anderes, antwortet das Mädchen, da rufe ich plötzlich den Maire, denn ſo etwas intereſſirt ihn.“

Sie geht zu ihrem Herrn und erzählt ihm den Hergang ſo ausführlich, daß er nichts davon verſteht und ſich zuletzt entſchließt, ſeine Gäſte auf einige