Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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fragt er endlich.— Ja, mein Herr, ich habe einen Theil meiner Jugend hier verlebt.—„Das iſt doch drollig, brummt der Diener; das iſt zum Erſtaunen,“ der alte Herr. 5

Madame Germeutl findet das Haus bequem und wohnlich; Adeline iſt entzückt darüber, und Eduard wünſcht jetzt den Garten zu ſehen; der kleine Mann entſchuldigt ſich, ſie aus Mattigkeit nicht begleiten zu können, bittet, dem Diener zu folgen, und unſere jungen Eheleute ſind keineswegs unzufrieden, einen Augenblick von dem alten Herrn befreit zu ſein.

Der Bauerknecht geht voran; ihm folgt Madame Germeuil, und Adeline und Eduard ſchließen Arm in Arm den Zug. Eduard macht ſeine Frau auf jedes Plätzchen aufmerkſam, das ihn an ſeine Kinderjahre erinnert.

„Hier war es, ſagt er, wo ich mit meinem Vater las, hier in dieſer Allee ſpielte gewöhnlich mein Bruder Jakob und ſtieg auf die Aprikoſenbäume.— Der ar ne Bruder Jakob... Haſt Du nie wieder von ihm etwas gehört?— Nein!.. O! er iſt gewiß irgendwo in einem fremden Lande geſtorben, ſonſt wäre er zurückgekommen und hätte ſeine Eltern aufgeſucht!..— Das rührt daher, wenn man auf ſeine Kinder kein wachſames Auge hält, dieſer Jakob hat gewiß ein ſchlechtes Ende genommen.“

Eduard antwortete nicht; die Erinnerung an ſeinen Bruder machte ihn immer traurig und nachdenkend;

ler war feſt überzeugt, daß derſelbe nicht mehr lebe,

und wahrſcheinlich nährte er hauptſächlich deßhalb dieſen 1 Paul de Kock. XIX. 4