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ſchon etwas bekommen.— Und bei der Rückfahrt wird es ſchon finſter ſein... Du weißt, Adeline, ich liebe nicht, bei Abend im Cabriolet zu fahren.— O, Mama! Cduard fährt uns, Sie wiſſen, wie vorſichtig er iſt... und der Weg iſt ja prächtig, nicht wahr, lieber Mann?— Er war es wenigſtens vor zehn Jahren.— Sehen Sie wohl, Mama, daß keine Gefahr iſt... Ach! ſagen Sie nur Ja!— Ich muß ja wohl Alles thun, was ihr wollt.— Ach, wie gut ſind Sie, Mama!... ich ſetze gleich den Hut auf.“ Adeline läuft an ihre Toilette. Eduard befiehlt dem alten Raimund, ihrem Diener, anzuſpannen. Madame Germeuil macht ſich reiſefertig, und Marie, das Dienſtmädchen der jungen Eheleute, ſieht mit Bedauern, daß man das Mittagseſſen nicht verſuchen werde, was ſie für heute ſo ausgeſucht zubereitet hat. Die junge Frau iſt zuerſt fertig; man braucht ja nur wenig Zeit zur Toilette, wenn man weiß, daß man gefällt; darum bringen ohne Zweifel die alten Koketten zwei Stunden vor dem Spiegel zu. Adeline hat ein einfaches Muſſelinkleid an; ein Gürtel um die ſchlanke Taille, ein mit Blumen und Federn nicht überladenes Strohhütchen und ein leich⸗ ter, nachläſſig über die Schultern geworfener Shawl bilden den einfachen aber reizenden Putz unſerer jungen Frau; Alles an ihr muß gefallen, ihre Geſichtszüge athmen Glück und Liebe; Freude und Seligkeit ver⸗ ſchönern jedes hübſche Geſicht. Eduard betrachtet ſie mit Wonnegefühl, Madame Germeuil mit Stolz; Adeline umarmt beide und


