Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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42 4 ſucht es, den Nachtheil herauszuheben, den Murville davon haben möchte, da er im Grade weiter vor⸗ rücken, ja ſelbſt Bureauchef werden könne. Eduard ſchweigt; im Herzen fühlt er wohl, daß die Mutter Recht hat, aber Adeline bittet ſo innig, küßt ſie ſo

zärtlich, macht ihr eine ſo rührende Beſchreibung von 4

dem Glück, ſich künftig alle drei nicht mehr zu tren⸗ nen; ſie rühmt geſchickt die Vergnügungen des Land⸗ lebens, ihre künftige Lebensweiſe und alle Vorzüge

einer ſo zufriedenen Exiſtenz, daß Madame Germeuil

nicht den Muth hat, ihren Bitten zu widerſtehen, und der Plan wird angenommen.

„Aber, ſagt die verſtändige Frau, Eduard kann doch nicht ohne Beſchäftigung bleiben. Der Müßig⸗ gang iſt ſehr gefährlich und läßt uns oft Thorheiten

begehen, wovon wir keinen Begriff gehabt hätten, wenn wir arbeitſam geweſen wären.— O, Mama!

ſeien Sie ganz ruhig! Eduard ſoll ſchon zu thun haben, das iſt meine Sorge!... Erſtlich die Beſor⸗

gung unſerer Geldgeſchäfte, er hat ja unſer kleines Vermögen zu verwalten!... dann ſorgt er für unſer Landhaus, für den Garten... dann muß er doch auch mir ſeine Zeit widmen, wir gehen ſpazieren.— Aber, liebe Tochter, man kann doch nicht immer ſpa⸗ zieren gehen.— Ganz gewiß, aber man ruht aus, man arbeitet auch im Garten... Und unſere Kinder, denken Sie denn daran gar nicht? müſſen ſie nicht erzogen werden, muß man nicht auf ihren Unterricht, auf die Richtung ihres Geiſtes Acht haben?— Ach, Du denkſt ſchon an Kinder?— Ja, liebe Mama,