Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Man erräth ſich gegenſeitig und findet es ganz natür⸗ lich, nur einen Willen, eine Seele zu haben. Glückliche Uebereinſimmung! Süße Einigkeit! Ihr

würdet das höchſte Glück bereiten, wenn ihr ewig fortdauertet.

Alſo, geliebte Frau, rief Eduard, die niedlichen Hände ſeiner Adeline küſſend, den Winter bringen wir in Paris und vier Monate der ſchönen Jahres⸗ zeit auf dem Lande zu. Ja, lieber Mann, das iſt abgemacht. Aber werde ich dann meine Anſtel⸗ lung behalten können 2... ſie wird mich verhindern, Paris zu verlaſſen./ Du wirſt ſie nicht behalten! wozu auch 2... wir haben fünfzehntauſend Franken Renten, reicht das nicht hin, um glücklich zu ſein? O! das iſt mehr, als wir brauchen! Ueber⸗ dies würde Dein Amt Dich den ganzen Tag von mir entfernt halten, und das mag ich nicht! Meine beſte Adeline!... aber was wird Deine Mutter ſagen, wenn ich den Dienſt verlaſſe? Mama hat nur ei⸗ nen Willen, den, mich glücklich zu wiſſen; ſie wird unſern Plan billigen, ſie iſt nicht ehrgeiziger als wir. Nun denn! es iſt entſchieden, morgen gebe ich das Geſuch um meine Entlaſſung ein. Ja, lieber Mann! Und dann kaufen wir uns ein kleines Land⸗ haus, einfach, aber geſchmackvoll, wo wir mit unſe⸗ rer Mutter zuſammen wohnen. Nach welcher Ge⸗ gend hin müßte das liegen? Wo du willſt, lieber Eduard! Nein, das mußt Du beſtimmen. Du weißt ja, ich bin immer Deiner Meinung. Gut! ſo wollen wir uns in der Umgegend umſehen... wir