Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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ſchlägt, wollte der Mann eben in Anregung bringen.

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Viertes Kapitel. Glückspläne.

Adeline fühlte ſich an der Seite thres Eduards wie ein ganz neues Weſen. Gegenſeitige innige Zärtlichkeit hatte bei ihr ein ſüßes Vertrauen, eine herzliche Freundſchaft erzeugt und die frühere Zurück⸗ haltung und Furchtſamkeit verbannt.

Was werden da nicht Pläne für die Zukunft gemacht, welche angenehme und glückliche Exiſtenz ſpiegelt man ſich vor, wenn man ſich ungehindert allen Täuſchungen hingibt, welche die Einbildungskraft jun⸗ ger Liebenden ſteigern!

Die ſanfte, gefühlvolle, liebenswürdige Adeline iſt überzeugt, ſo lange glücklich zu ſein, als ihr Eduard ſie lieben wird, und ihr Eduard wird ſie ja ewig lieben, hieran können beide nicht zweifeln! Wie kann man bei ſo vollkommener Uebereinſtimmung zweier Herzen eine Aenderung für möglich halten... Man iſt gegenſeitig aufrichtig, man empfindet alles, was man ſagt, und gewiß würde man auch alles halten, was man verſpricht, bliebe die Glückſeligkeit nur immer dieſelbe.

In den Augenblicken aufrichtiger Herzensergießun⸗ gen glaubt man wahrhaft für einander geſchaffen zu ſein. Man hat denſelben Geſchmack, dieſelben Ge⸗ danken, dieſelben Wünſche; was das Eine ſagt, findet das Andere vortrefflich, was die junge Frau vor⸗