37 bereit waren, und es gab kein Mittel, dem Dienſt der Höflichkeit auszuweichen. Madame Dolban hatte überdies ſeine Begleitung abgelehnt, ihm jedoch er⸗ laubt, ſie beſuchen zu dürfen, und das war ja Alles was er wünſchte.
Der junge Mann machte alſo zum böſen Spiel gute Miene; er packte die Familie Devaux in ein Gefährt, ſetzte ſich rückwärts zwiſchen Cleopatra und Ceraſine, und dann gings nach der Straße des Martyrs.
Unterwegs mußte Dufresne einen Strom von Epigrammen aushalten, den die drei Fräuleins gegen die ungalanten, unfreundlichen und langweiligen Männer losließen, die mit den häßlichen Frauen ſich unterhalten und die hübſchen vernachläſſigen; tauſend andere Sarkasmen mußte er hören, die der Verdruß über ſeine Galanterie gegen Madame Dolban her⸗ vorrief.
Dufresne hörte das alles mit der größten Re⸗ ſignation an; ich glaube ſogar, er hörte gar nicht darauf, denn ſein Geiſt war anderwärts zu ſehr be⸗ ſchäftigt, als daß alles Geſchwätz der drei empfind⸗ lichen Mädchen ihn hätte intereſſiren können.
Endlich langte man an. Dufresne half der Fa⸗ milie aus dem Wagen, und empfing dafür eine Verbeugung von der Mama, einen kalten Gruß von Cleopatra, einen trockenen guten Abend von Ceraſi⸗ nen und einen unterdrückten Seufzer von Cornelien.


