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löst, ſchon herunter gefallen, die Ohrgehänge ſind geſprungen und hängen ungeordnet herab, ihre Roſen⸗ guirlande iſt los geworden und dient ihr als Hals⸗ ſchmuck; nichts iſt im Stande, ſie aufzuhalten, ſie lebt rein für den Tanz; aber Belcour iſt nicht mehr da, er hat einen glücklichen Augenblick in der Tour benützt, zu entwiſchen.
Madame Volenville muß jedoch einen Tänzer haben, ſie nimmt daher den nächſten beſten; dies iſt ein alter Prokurator in ſteifer Perüke, der ihr gerade gegenüberſteht. Der gute alte Herr hatte ſich aus Reugierde unter die Menge gemiſcht, war zuletzt ganz vornenhin zu ſtehen gekommen und betrachtete ſo eben mit innerer Behaglichkeit eine hübſche Tän⸗ zern; der alte Prokurator bemerkte mit lüſternem Kemerauge, wie die Tanzbewegung die Niedliche faſt gar nicht aufregte, und war darüber ganz erſtaunt, da r ſeit langer Zeit weder auf geſchloſſenen und öffentichen Bällen, noch bei bürgerlichen und länd⸗ lichen Feſten etwas Aehnliches geſehen hatte. Ganz entzück über dieſe Entdeckung, will er gerade mit der niellichen Tänzerin ſich in ein ſchäckerndes Ge⸗ ſpräch enlaſſen, als Madame Volenville mit Blitzes⸗ ſchnelle ſch zwiſchen beide ſchiebt, dabei aber ununter⸗ brochen ihre Pas in reizenden Attitüden fortſetzt. Der alte Herr ſicht überraſcht auf das verwirrte, ver⸗ wilderte Geſict, auf die zerſtörte Toilette der Madame Volenville; er will zurücktreten, aber man faßt ihn mit beiden Händen, und wohl oder übel muß er ſich drehen und ſpringen.
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