Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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wenn die Quadrille beendigt wäre. Madame Volen⸗ ville läßt ihm jedoch wenig Zeit; ſie ſchwebt beinahe ſtets in der Luft, ſie möchte immerfort chaſſiren, ſich drehen und wenden trotz des Zuredens ihres Cava⸗ liers, der ihr unaufhörlich zuruft: Madame, die Reihe iſt noch nicht an uns, warten Sie doch, jetzt beginnt die Allemande noch nicht... ſo bleiben Sie doch ſtille ſtehen!...

Aber Madame Volenville iſt einmal im Schuß, ſie entſchädigt ſich für fünf langweilige Stunden, und muß ſie einmal einen Moment ſtillſtehen, ſo überſieht ſie mit ſelbſtgefälliger Miene den dichten Kreis ihrer Bewunderer, und ihre umherlaufenden Augen ſcheinen zu ſagen: Ha, ihr hieltet mich für keine ſolche Tänzerin, ein anderes Mal werdet ihr mich ſchon früher auffodern.

Die Folter des Herrn Belcour(dies iſt der Name ihres Cavaliers) erreicht indeß ihr Ziel; die Qua⸗ drille geht zu Ende, die letzte Tour iſt ſchon dreimal gemacht, noch einmal, und alles iſt vorbei, als ein junger, leichtfertiger, ſcherzhafter Gerichtsſekretär, lachluſtig wie alle ſeine Kameraden, zum Orcheſter läuft und im Namen der ganzen Geſellſchaft noch einen Kehraus verlangt; die Hochzeitsmuſiker ſind natürlich gleich bereit und fangen die beſtellte Muſik in demſelben Moment an, als Belcour ſich ſeiner Tänzerin empfiehlt und entſchlüpfen will.

Die Stimme des Orpheus, als er den Gott der Unterwelt anflehte, machte auf Pluto nicht den Ein⸗ druck, wie die Kehrausmuſik auf Madame Volenville.