Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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einer Quadrille verlangt wird. Es ſind nur noch wenige Tänzerinnen, da, mehre haben den Saal ſchon verlaſſen, und alle übrigen ſind zum Tanz angeſtellt. Ein junger, fein frifirter und parfümirter Herr durch⸗ läuft mit den Augen den Saal, bemerkt des Gerichts⸗ exekutors Ehehälfte und weiß keinen beſſern Rath, als ſie zum Tanze aufzufodern.

Madame Volenville läßt ihm nicht Zeit, ſeine Einladung zu beendigen, ſpringt auf, eilt ihm ent⸗ gegen, faßt ſeine Hand und drückt ſie ſo heftig, daß er ſchreien möchte. Das ſüße Herrchen macht einen Sprung rückwärts, glaubt, die arme Frau müſſe einen Nervenanfall haben, und weiß nicht, wozu er ſich entſcheiden ſoll... aber Madame Volenville läßt ihm nicht lange Zeit zum Nachdenken und zieht ihn mit Heftigkeit zur unvollſtändigen Quadrille hin; ſie placirt ſich, macht ihm einige Entrechats vor und läßt ihn ſchon die große Ronde machen, bevor er noch von ſeinem Erſtaunen zurückkommen kann. 1

Der eben ſo majeſtätiſche als leichte Tanz der Madame Volenville erregt Aufſehen; ein heimliches Gemurmel läuft durch den Saal, die jungen Herren verlaſſen den Ecartétiſch und umgeben die Quadrille, in der unſere Heldin figurirt; dieſe iſt von der Ar⸗ tigkeit ihrer Bewunderer entzückt; ſie verdoppelt ihr Feuer, ihre Lebhaftigkeit, und beeifert ſich, ihren Tänzer noch mehr anzufeuern, der ihren Freuden⸗ taumel ganz und gar nicht theilt, vielmehr roth von Zorn über den ihn umgebenden Spötterkreis ſich auf die Lippen beißt, und wer weiß was darum geben würde,