Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Du mich vor zweiundzwanzig Jahren auch an, ſagte zu ihrem Manne eine fünfundvierzigjährige, mit Schminke, Blumen, Spitzen und Bändern überladene Dame, die in einem Winkel des Saales ſaß und ſeit dem Mittagsmahl auf einen Tänzer lauerte. Herr Volenville, früher beliebter Tänzer, jetzt Ge⸗ richtsexekutor in Marais, antwortet nichts, nimmt eine Priſe Tabak und geht ins Nebenzimmer, einer Partie Ecartè zuzuſehen.

Madame Volenville iſt außer ſich vor Aerger und verändert ihren Platz, was ſie ſchon mehre Mal ge⸗ than hat; ſie ſetzt ſich zwiſchen zwei junge Damen, und hofft, daß ſie vielleicht hier in der Maſſe mit aufgefordert werden könnte. Aber vergebens; ſie ſieht die jungen Tänzer ankommen, wiegt graziös den Kopf, lächelt ihnen zu, ſtreckt ein ziemlich hübſches Füßchen vor... jetzt ſtehen ſie dicht vor ihr... aber o Himmel!... ſie wenden ſich zu ihrer Rechten und Linken, und ſcheinen ſich für ſie, ihre Toilette, ibre Blicke und ihren niedlichen Fuß gar nicht zu inter⸗ eſſiren.

Es iſt in der That auch zum Verzweifeln, ſo vergebens auf dem Präſentirteller zu ſitzen; Madame Volenville weiß nicht mehr, welche Mittel ſie ge⸗ brauchen ſoll, um einen Tänzer anzulocken, und überlegt ſchon, ob ſie nicht einen Theil der Wade zeigen ſoll; ol ihr Bein hat einſt Wunder gethan; man muß noch einmal ſeine Macht verſuchen, da das Füßchen ohne Wirkung bleibt. Sie iſt entſchloſſen, als plötzlich mit lautem Geſchrei ein viertes Paar zu