Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Zweites Kapitel. Großes Ereigniß, von der Tanzſucht und einer Tabaksdoſe herbei⸗ geführt.

Wie ſchön, wie herrlich gewachſen ſie iſt! wie viele Grazie, wie viel Friſche! ſagten die jungen Leute und ſelbſt die Papa's unter ſich, indem ſie die junge Frau bewunderten und jeden ihrer Pas beim Tanze verfolgten.

Wie glücklich muß dieſer Eduard ſein!... war das allgemeine Urtheil.

Eduard hörte dies rechts und links, und war in der That ſo glücklich, wie man es nur ſein kann, wenn man auf dem Punkte ſteht, es ganz zu werden. Um ſeine Wünſche und ſeine Ungeduld zu verbergen, tanzt und ſpringt er, ohne ſich einen Augenblick Ruhe zu gönnen. Von Zeit zu Zeit geht er auf die Haus⸗ flur, um nach der Uhr zu ſehen... immer iſt es noch zu früh, nicht für ihn, aber für die Schamhaftigkeit ſeiner Frau. Was würde überdies ſeine Schwieger⸗ mama, ja die ganze Geſellſchaft dazu ſagen!

Alſo Geduld!... ach! was wird ihm der Abend lang!... Ihr armen Neuvermählten!... es iſt der ſchönſte Abend eures Lebens, und doch wünſcht ihr, er wäre ſchon vorüber, man iſt doch nie zufrieden.

Der Bräutigam ſcheint ſehr verliebt zu ſein, ſa⸗ gen die Mütter leiſe, die Mädchen denken es, aber ſie ſchweigen.

Ach, lieber Volenville! mit ſolchen Augen ſchauteſt