Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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Abend zubringen Theater und trete ein, um die Zeit zu tödten; ich bemerke ein hübſches Geſicht, und trete nach gewohnter Weiſe näher; ich knüpfe ein Geſpräch an, es wird lachend und ſcherzend erwidert, und ich bin erfreut, mich gelegentlich zerſtreuen zu können. Das Theater geht aus, ich biete meiner niedlichen Nachbarin den Arm, und nach einiger Zögerung nimmt ſie ihn an; ich führe meine Eroberung in ihr Haus, und verlaſſe ſie nur nach der Erlaubniß, ſie öſter beſuchen zu dürfen. Am andern Morgen bin ich ſchon wieder bei ihr; kurz, ich werde ihr Vertrauteſter, und bei einem meiner Beſuche werde ich von dem Ausſchlag angeſteckt, den meine Kleine hatte. Es iſt ſomit klar, daß, wenn der Schuhmacher ſeine Brille nicht zerbrochen hätte, das alles nicht erfolgt wäre.

Mein junger Mann hatte Recht: die wichtigſten Begebenheiten entſtehen oft aus den unbedeutendſten Urſachen, und ohne Zweifel iſt es wenigſtens, daß der Taufname meines Helden auf ſein Schickſal einen weſentlichen Einfluß hatte. Wie viel Menſchen ver⸗ danken dem berühmten Namen ihrer Voreltern nicht ein Anſehen in der menſchlichen Geſellſchaft, das ſie ſelbſt ſich nie erworben haben würden! Glücklich daher der, welcher ſeinen Nachkommen einen verdienſt⸗ vollen Namen hinterläßt, aber noch glücklicher der, welcher unbekannt und unbeachtet lebt und deſſen Name weder dem Haſſe noch dem Neide Stoff gibt.

Ihr ſeid jetzt, geliebte Leſer, mit der Familie Murville bekannt; ich habe euch jetzt nur noch zu