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Herzogin einen Schrei aus, und unterbrach ihn mit den Worten:„Derbrouck! ein holländiſcher Bankier, der in Paſſy wohnte?.. Ach!l ich habe ihn gekannt, mein Herr; er hat mir mehrmals Dienſte geleiſtet, indem er mir an den Ort, wo ich verborgen war, Geld hinſchickte. Für deſſen Tochter verlangen Sie meine Verwendung? Ach! ich wäre ſehr erfreut, wenn ich dem Kinde dieſes Unglücklichen nützlich ſein könnte. Hegen Sie von nun an keine Beſorgniſſe mehr, dieſe Sache ſoll mir ſo nahe liegen, als wäre es meine eigene, und wenn das Gut dieſes armen Derbrouck nicht verkauft worden iſt, ſo ſtehe ich Ihnen dafür, daß es ſeiner Tochter zurückgegeben wird.“
Prosper drückte mit Begeiſterung ſeine Erkennt⸗ lichkeit aus, allein die gute Dame machte dieſen Er⸗ güſſen ein Ende, indem ſie ſagte:„Mein Herr, ich muß Ihnen jetzt etwas geſtehen, was Ihnen vielleicht ſonderbar ſcheint... was Sie aber hoffentlich ent⸗ ſchuldigen werden... Sie haben eine Hoſe von wei⸗
ßem Atlas an, die mich im Augenblick zu Ihren
Gunſten eingenommen hat, und ſoll ich Ihnen ſagen, weßhalb?... Nun! mein Mann trug eine ganz ähn⸗ liche an unſerem Hochzeitsball. Dieſe hier wurde be⸗ ſtimmt nicht für Sie gemacht?“. „Nein, Frau Herzogin, ich habe ſie von einem Pathen geerbt, deſſen Nachlaß mir ſtets Glück ge⸗ bracht hat; ich finde, daß dieſes heute noch der Fall iſt.— Sie können ſich wohl vorſtellen, daß mich nicht Ihre Kleidung allein bewogen hat, Sie zu empfangen. Indeſſen hätte es doch leicht ſein können, daß, wenn


