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„Weil ich nicht glauben kann, daß die Frau Herzogin den Befehl gegeben hat, den Sie mir überbrachten, und weil ich durchaus mit ihr ſprechen muß.“
„Sie werden nicht mit ihr ſprechen, Sie dürfen nicht hinein!“ Damit hatte der Portier nach ſeinem großen Stock gegriffen, und bediente ſich deſſelben, um Prosper den Weg zu verrammeln; dieſer ſchien geneigt, ſowohl den Stock als den Schweizer auf die Seite zu werfen. Indeſſen waren aber ſchon einige Bedienten, die den Lärm gehört hatten, zum Beiſtand ihres Kameraden herbeigeeilt, als man ein Fenſter im erſten Stock aufmachte, eine alte Dame herausſah und ausrief:„Mein Gott! was geht denn in meinem Hofe vor? Was bedeutet dieſer Lärm, dieſes Geſchrei?...“
Pprosper, der vermuthete, daß die Herzogin dieſe
Worte geſprochen hatte, eilte auf's Fenſter zu, machte einen tiefen Bückling und entgegnete:„Entſchuldigen Sie mich gnädigſt, Frau Herzogin, ich wollte Sie nur unterthänigſt um einen Augenblick Gehör bitten. Geſtern habe ich an Ihren Schweizer meine Karte abgegeben, er hat mir aber geſagt, daß Sie mich nicht vorlaſſen wollten. Ich konnte dieſer Antwort keinen Glauben beimeſſen, Frau Herzogin, da ich unter meinen Namen hingeſchrieben hatte, daß ich Ihre Gnade um eine Dienſtleiſtung anſprechen wolle, und weiß, daß dieſes bei Ihnen ſo viel als eine Empfehlung iſt.“
„Was ſoll das heißen, Goulard? Sie haben


